Donnerstag, 6. September 2012

Sylt – Traumstrand im Norden Deutschlands


Traumstrände gibt es nicht nur auf irgendeiner Südseeinsel – nein es gibt sie sogar bei uns in Deutschland. Die Rede ist von der Insel Sylt. Sie ist ein absolutes Muss für jeden Meer-Liebhaber. Obwohl ich selber im Süden Deutschlands beheimatet bin, habe ich mir diese nördliche Insel angeschaut. Mit dem Fahrrad im Gepäck setzte ich von der dänischen Insel Rømø aus nach Sylt über und bereiste diese Insel  von List bis Hörnum. Viele reetgedeckte Häuser säumen die Strecke. Doch ganz besonders atemberaubend ist die Dünenlandschaft auf Sylt. Das bietet das südliche Meer seinen Gästen in der Regel nicht. Viele Strandkörbe setzen windgeschützte Akzente auf dem rund 40 Kilometer langen Sandstrand.

Weil Sylt eine unglaublich schöne Landschaft aufweist, wird diese Insel natürlich auch von sehr vielen Prominenten besucht. Deshalb gibt es auch jede Menge Feinschmeckerlokale auf dieser schönen Insel. Wer also gerne gut ißt, braucht keine Angst zu haben, auf Sylt zu verhungern. Hier gibt es auch besondere Leckerbissen wie Austern, die sich viele Gäste schmecken lassen.

Auch wenn es auf Sylt keine Palmen gibt und das Meer ein wenig kälter ist, als in südlichen Gegenden, ist Sylt dennoch ein beliebtes Urlaubsziel. Wer dort seinen Urlaub verbringen will, muss sich rechtzeitig um eine geeignete Unterkunft bemühen, denn diese sind, wie in allen beliebten Urlaubsgebieten, schnell ausgebucht. Fahrradfahrer können von Sylt aus mit der Bahn weiterfahren und so ihre Reise auf dem Festland fortsetzen.

InfografikfürdenUrlaubauf Sylt

Donnerstag, 23. August 2012

Franken kennenlernen – Weinberge an der Mainschleife


Wer interessante Urlaubsgebiete in Deutschland sucht, sollte sich mal Franken näher anschauen. Franken liegt im Norden Bayerns und ist unterteilt in Ober-Unter- und Mittelfranken. Ein besonderes Urlaubsfeeling bietet sich an der Mainschleife, wo der Urlauber nicht nur interessante Orte und Sehenswürdigkeiten vorfindet, sondern auch die Anbaugebiete des bekannten Frankenweins. Im Mittelpunkt der Mainschleife liegt Volkach. Doch auch darum herum gibt es interessante  Sehenswürdigkeiten, wie Kloster Münsterschwarzach, das insbesondere durch Anselm Grün so bekannt wurde. Der Castellar des Klosters hat unzählige Ratgeber verfasst, die inzwischen millionenfach vertrieben wurden.

Volkach selber ist ein sehr sehenswertes Stätdchen mit netten Restaurants, idyllischen Cafes und einem historischen Stadtkern. Dort können Gäste auch eine geeignete Unterkunft finden, von wo aus sie zu abwechslungsreichen Ausflügen starten können. Vor allem eine Schifffahrt auf dem Main ist eine tolle Unternehmung für die ganze Familie. Vorbei geht’s an vielen romantischen Weinbergen, der Main ist dort ein idyllischer Fluß, der durch eine abwechslungsreiche Landschaft fließt. Doch selbstverständlich kommt der Genuss nicht zu kurz. Wer in dieser Gegend einkehrt, sucht sich dazu eventuell eine der vielen Heckenwirtschaften. Dort bekommt er fränkischen Wein, einen Silvaner, Müller Thurgau, oder einen fränkischen Rotwein. Zu essen gibt es „Blaue Zipfel“, oder Rindfleisch mit Meerrettich und Nudeln, je nach Jahreszeit Spargel, Pfifferlinge, oder Wild und Fisch.

Doch von Volkach aus ist auch Würzburg nicht weit. Wer also möchte, kann auch einen Ausflug dorthin unternehmen. Die Würzburger Residenz ist Weltkulturerbe und eines der bedeutendsten Schlösser in Europa. Die Festung Marienberg und das berühmte Würzburger Käppele, die Wallfahrtskirche, die nach den Plänen von Balthasar Neumann gebaut wurde, sind ebenfalls eine Besichtigung wert.
Natürlich hat Franken noch sehr viel mehr zu bieten, aber für einen Weinliebhaber ist diese Gegend um Mainfranken bestimmt ein lohnendes Reiseziel.

Montag, 11. Juni 2012

Korfu erfahren - mit Bus und Fähre nach Griechenland

Grüne Insel wird sie genannt. Die griechische Insel Korfu. Reisende haben mir verraten, aus München braucht man eineinhalb Stunden mit dem Flugzeug - ein Klacks.

 Korfu 
Doch warum einfach, wenn es auch anders geht.Wer reist, sollte ja auch seine Seele mitnehmen. Deshalb ist ein gemächliches Tempo beim Vorwärtskommen empfehlenswert. So eine Reise bot ein christlicher Reiseveranstalter. Also schloss ich mich dieser Reisegruppe an. Das Busfahren übernahm der engagierte Pfarrer selbst. Es ging zuerst mit dem Bus nach Venedig und von dort mit der Fähre nach Korfu. So begann mein Reiseabenteuer an einem Freitag um 18.00 Uhr im schönen Mittelfranken. Von dort fuhren wir gemächlich zu verschiedenen Zustiegsorten. Langsam orientierten wir uns Richtung Süden und steuerten als nächsten größeren Ort München an. Danach tuckerte unser Bus durch Österreich, vermied die Autobahn und schlich über die alte Brennerstraße hinauf über den Brenner hinweg nach Italien, wand sich über Serpentinen und schaukelte manche Gäste in den Schlaf. Andere bestaunten die nächtlichen Dolomiten. Am frühen Vormittag gelangten wir nach Venedig. Einige Mitreisende nutzten die gute Stunde Aufenthalt für eine Stippvisite am Markusplatz, andere blieben in der Nähe der schon bereitstehenden Fähre. Endlich schifften wir ein und legten mit nur geringfügiger Verspätung ab. Allein die Abreise, entlang dem herrlichen Panorama von Venedig war die ganze Reise schon wert. Noch nie vorher hatte ich Venedig von dieser Seite gesehen. Die vielen Plätze, Gässchen, Kirchen und Baustile konnte das Auge kaum verarbeiten. Doch ich genoss es sehr, dass diese alte und bedeutende Stadt langsam und ruhig an uns vorbeizog.
Venedig
 Dann ging es hinaus aufs offene Meer. Gleichmäßig schwamm die Fähre dahin und um uns herum eine unendliche Fläche azurblauen Meeres. Ein herrliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer! Abends übernachteten wir auf der Fähre und am nächsten Tag durften wir das Erlebnis noch bis halb vier Uhr nachmittags genießen. Leider konnten wir auf Korfu nicht direkt anlegen, sondern mussten erst das Festland ansteuern und noch einmal umsteigen, ehe wir endlich in Korfu an Land gehen durften. Von dort stiegen wir in unseren Bus, der uns nach Acharavi in unsere Hotelanlage brachte.
Ankunft: am Sonntag um ungefähr 21.00 Uhr.
So eine Reise ist sicherlich nichts für einen Touristen, der im Urlaub so schnell lebt wie im Alltag, aber ein Genuss für denjenigen, der bewusst einen Gang zurückschalten will.
Zum Baden, Besichtigen und Genießen hatten wir trotzdem Zeit. Der Strand mit seinem kristallklaren Meer war zu jeder Zeit ein super Erlebnis. Egal, ob das Meer ruhig zum Baden einlud, oder ein wenig bewegter zum herausfordernden Abenteuer wurde.
Wer Pool-Liebhaber war, kam ebenfalls auf seine Kosten, denn in der Anlage luden drei Pools zur Erholung ein.


Leider bekam ich gleich zu Beginn heftige Schmerzen, die eine sehr nette, in Deutschland gebürtige, Ärztin als Ischias diagnostizierte. Immerhin lernte ich so ganz nebenbei das griechische Medizinwesen kennen. Jedenfalls ist es gut zu wissen, dass es in Acharavi eine deutschsprachige griechische Ärztin gibt.

Wer als Deutscher ins Ausland fährt, beherrscht selten die Landessprache. Doch in Griechenland kommt man mit Englisch gut zurecht, wobei sich die Griechen immer freuen, wenn man als Tourist auch mal ein paar Brocken in der Landessprache von sich gibt. So traf ich auf eine Händlerin, die mit mir bestimmt zehnmal das Wort „danke“ auf Griechisch übte. „Efkaristo“, mit der Betonung auf „o“, das werde ich jetzt nicht mehr so schnell vergessen. Immerhin kam ich mit „Kali mera“, guten Tag, danke, und “ possa kostisi“ Wie viel kostet es… , ganz gut zurecht. Dazu kamen Hände und Füße und ein wenig völlig verschüttetes Schulenglisch. Dass „nä“ kein fränkisches „Nein“ war, merkten wir spätestens, als am Strand die Dame, die dort Massagen anbieten wollte, dieses „nä“ als Aufforderung verstand. Tja… „nä“ bedeutet in Griechenland „ja“.

Trotz meines Ischias konnte ich zumindest am letzten Tag am Ausflug nach Korfu Stadt teilnehmen. Denn ein besonders interessanter Ausflug ist natürlich die Besichtigung des Achilleion, das Schloss, das einst die bekannte österreichische Kaiserin "Sissi" errichten ließ. Es hält durchaus, was die Prospekte versprechen. Mir hat es jedenfalls ausgesprochen gut gefallen.


Unsere Gruppe fuhr am folgenden Freitagnacht, bzw. Samstag früh  wieder zurück, ungefähr 2.30 Uhr. Ankunft zu Hause am Sonntag war ungefähr Mitternacht.
Wer Lust auf ein intensives Reiseerlebnis hat, dem kann ich eine solche Fahrt sehr empfehlen. Man erlebt nicht nur griechische Kultur, sondern bekommt auch ein neues Gefühl für Entfernungen auf unserer Welt, in der alles nur noch einen Mausklick entfernt zu sein scheint.
Mäuseinsel - ein beliebtes Fotomotiv in Korfu
Wer selbst Lust auf eine solche Reise bekommt, informiert sich gerne auf folgenden Seiten:
www.cvjm-hirschaid.de/Reisen
www.mit-uns-unterwegs.de